Hinweis Diese Website wird aktuell überarbeitet. Inhalte sind vorläufig; verbindlich sind persönliche Auskünfte und schriftliche Angebote.

Umbau und Sanierung

Sanierung ohne ungeklärte Schnittstellen.

Dach, Fenster, Dämmung und Innenausbau greifen oft ineinander. Die Seite zeigt, wie Vor-Ort-Prüfung, Förderweg und Angebot sinnvoll vorbereitet werden.

Leistungsspektrum

Vom Rohbau bis zum fertigen Wohnraum

Sechs Bausteine, die sich je nach Projekt kombinieren lassen: von der Modernisierung bis zum Wohnraumgewinn und zum fertigen Innenausbau.

Wohnraumgewinnung

Dachgeschossausbau, Garagen- oder Anbau-Umnutzung, Kellerausbau. Neue Dächneindeckung mit Gauben und Dachfenstern, Wärmedämmung nach GEG und professioneller Innenausbau — so wird ungenutzte Fläche zu echtem Wohnraum.

Modernisierung

Bestandssanierung älterer Gebäude: Austausch von Türen und Fenstern, Erneuerung der Dacheindeckung, Modernisierung von Heizung und Haustechnik. Wir bringen ein Haus aus den 60er–80er Jahren auf den Stand der Technik. Wartungsverträge für vorsorgliche Pflege →

Energetische Sanierung

Maßnahmen an Dach, Fenstern und Gebäudehülle werden sinnvoll aufeinander abgestimmt. Fördermöglichkeiten werden bei Bedarf gemeinsam mit einem Energieberater eingeordnet.

Innenausbau

Wände, Decken, Boden, Türen — der komplette Innenausbau nach Sanierung oder Umbau. Durchgehende Gewerkeübergänge zu Dach und Fenstern, sauber abgestimmt, ohne Verantwortungslücken zwischen mehreren Firmen.

Trockenbau

Vorsatzschalen, Beplankungen, Trennwände, abgehängte Decken und Trockenestriche. Schallschutz, Brandschutz und Dämmung nach Vorschrift. Mit der richtigen Dampfsperre gegen Bauteilschäden.

Bad & Küche

Komplettumbau von Bad und Küche: Trockenbau, Böden, Fenster und die Abstimmung der Schnittstellen. Elektro- und Sanitärarbeiten erfolgen bei Bedarf in Zusammenarbeit mit anerkannten Meisterbetrieben.

Energetische Sanierung

Die Gebäudehülle sinnvoll modernisieren.

Bei energetischen Maßnahmen müssen Dach, Außenwände, Fenster und Kellerdecke zusammen betrachtet werden. Welche Schritte sinnvoll sind, hängt vom Bestand, dem geplanten Umfang und einer unabhängigen Energieberatung ab.

  • Dachdämmung — Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung, Umdämmung von Kronen
  • Fassadendämmung — WDVS oder hinterlüftete Fassade mit mineralischen Dämmstoffen
  • Fenstertechnik — passende Lösungen für Anschlüsse, Nutzung und Gebäudehülle
  • Kellerdeckendämmung — gegen Fußbodenkälte und aufsteigende Feuchtigkeit

Fördermöglichkeiten sind projekt- und zeitabhängig. Vor Auftrag sollten die aktuellen Bedingungen, Fristen und Nachweise mit Energieberatung oder Förderstelle geprüft werden.

Dach, Fenster & Energie
Sinnvoll planen
Maßnahmen werden auf Gebäude, Nutzung und die Ergebnisse der Energieberatung abgestimmt.
Prüfen
Bestand verstehen
Abstimmen
Nächste Schritte
Individuelles Angebot

Sanierungsumfang erst am Gebäude klären.

Bei Umbau und Sanierung greifen Bestand, gewünschter Zielzustand, Materialien und verschiedene Gewerke ineinander. Nach der Bestandsanalyse erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit nachvollziehbar beschriebenen Leistungen.

Bestand
Schäden, Feuchtigkeit und vorhandene Bauteile prüfen
Ziel
Wohnraum, Komfort und energetische Anforderungen festlegen
Gewerke
Abläufe und Schnittstellen sinnvoll planen
Umsetzung
Leistungen und Termine projektbezogen abstimmen
Förderung

Förderung vor der Sanierung prüfen

Förderprogramme ändern sich. Vor einer Beauftragung sollte mit Energieberatung oder Förderstelle geprüft werden, ob ein Förderweg zum konkreten Vorhaben und Zeitplan passt.

So laufen Ihre Sanierung ab

Vom ersten Gespräch bis zur Abnahme

Eine Sanierung ist ein großes Vorhaben. Damit Sie wissen, was Sie erwartet, arbeiten wir in klaren Schritten — transparent und mit festen Ansprechpartnern.

Persönliche Beratung

Sie rufen an oder schreiben mir. Wir besprechen Ihr Vorhaben, Ihre Ziele und den gewünschten Zeitrahmen.

Klare Rückmeldung

Besichtigung & Bestandsanalyse

Ich komme vorbei, prüfe Dachstuhl, Wände, Fenster und Feuchtigkeit. Ehrliche Einschätzung — auch wenn das heißt, von etwas abzuraten.

⏱ Besichtigungstermin innerhalb von 48 Stunden

Angebot

Sie erhalten ein schriftliches, nachvollziehbares Angebot. Gewerke, Materialien, Termine — alles schwarz auf weiß.

⏱ Angebotszeitpunkt nach Prüfung

Meisterhafte Umsetzung

Mein Team und ich führen Dach, Fenster, Dämmung und Ausbau aus — sauber, terminecht und mit dokumentierter Abnahme.

⏱ Projektverlauf nach vereinbartem Bauzeitenplan

Fachwissen kompakt

Sanierung und Umbau — was Bauherren wissen müssen

Eine Sanierung ist eine Investition für Jahrzehnte. Wer die Normen, Sanierungsstufen und typischen Probleme kennt, trifft bessere Entscheidungen — und vermeidet teure Folgeschäden. Hier finden Sie das technische Wissen, das bei der Planung Ihres Umbaus den Unterschied macht.

GEG 2026 und energetische Anforderungen

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist der zentrale Hebel für energetische Sanierungen. Bei Austausch oder Erneuerung von Bauteilen gelten technische Mindestanforderungen, die vor Auftrag aktuell geprüft werden müssen. Bei umfassenden Sanierungen ist ein Nachweis nach DIN V 18599 erforderlich. Die Anforderungen werden mit jeder Novellierung anspruchsvoller — rechtzeitig planen spart Geld.

Vier Sanierungsstufen im Vergleich

1. Instandsetzung: Reparatur schadhafter Bauteile (Risse, undichtes Dach), ohne energetische Verbesserung. 2. Modernisierung: Erhöhung des Wohnwerts (neue Fenster, Badumbau, Heizungstausch). 3. Energetische Sanierung: Dämmung der Gebäudehülle nach GEG — Ziel U-Wert-Verbesserung um 50–70 %. 4. Komplettsanierung: Vollständige Erneuerung aller Bauteile, Ziel kann ein förderfähiger Effizienzhaus-Standard sein. Ob sich das lohnt, entscheidet die Energieberatung.

Trockenbau nach DIN 18181

Gipskartonplatten nach DIN 18181 sind das Rückgrat des Innenausbaus. Typische Konstruktionen: Metallständerwände (CW/UW-Profile mit Mineralfasereinlage, schalltechnisch getrennt), Vorsatzschalen vor massiven Wänden zur Schall- und Wärmedämmung, abgehängte Decken für Installation und Akustik. Plattendicke 12,5 mm Standard, im Feuchtbereich imprägnierte Platten (grüne Kennzeichnung). Schallschutz bis 52 dB mit Doppelbeplankung erreichbar.

Wohnraumgewinnung

Dachgeschoss- und Kellerausbau

Der Dachgeschossausbau ist die häufigste Form der Wohnraumgewinnung. Technisch relevant: DIN 4108-2 (Brandschutz — Fluchtwege, Feuerwiderstand der Bauteile), DIN 4109 (Schallschutz zwischen Wohnungen), sowie die Anforderungen an natürliche Belichtung und Belüftung. Jede neue Wohnung benötigt einen zweiten Rettungsweg — über Rettungsleiter (max. 8 m Höhe) oder über eine zusätzliche Treppe.

Der Kellerausbau stellt besondere Anforderungen an die Feuchtigkeitssicherheit: Außenabdichtung nach DIN 18533 (Wasser drückend/nicht drückend), Innenabdichtung nur bedingt zulässig. Ohne funktionierende Horizontal- und Vertikalsperre ist ein dauerhaft trockener Wohnkeller nicht möglich. Prüfen Sie vor der Investition unbedingt den Feuchtigkeitszustand der Wände.

Bad-Sanierung

Abdichtung nach DIN 18534

Die Bad-Sanierung hat eine kritische Schwachstelle: die Flächenabdichtung. DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen) unterscheidet vier Belastungsklassen — von Spritzwasser (Klasse A) bis Staunässe (Klasse D). Eine mangelhafte Abdichtung hinter Fliesen ist die häufigste Ursache für Bauschäden. Verwenden Sie Verbundabdichtungssystem (Bitumen-Schweißbahn oder kunststoffmodifizierte Dichtungsschlämme) mit Anlauf- und Bewegungsfugen.

Beim Komplettumbad fallen mehrere Gewerke an: Fenster mit Sichtschutz, Trockenbauvorsatzwände für Sanitärinstallation, Elektro, Fliesen und Sanitär. Der Vorteil beim Meisterbetrieb: alle Schnittstellen in einer Verantwortung — vom Blechanschluss bis zur letzten Dichtungsebene.

Schallschutz nach DIN 4109

Die DIN 4109 definiert Mindestschallschutz zwischen Wohnungen: Luftschalldämmmaß R'w ≥ 53 dB (Wohnungstrennwände), Trittschallpegel L'nT,w ≤ 46 dB (Decken). Bei Fenstern gilt SK2–SK3 (≥ 32 dB) an Hauptverkehrsstraßen. Vorsatzschalen mit Mineralfasereinlage, schwimmende Estriche und Doppelbeplankung sind die Standardwerkzeuge für nachträgliche Schallverbesserung. Jedes unachtsame Durchdringen einer Trennfläche kann den Schallschutz ruinieren.

Brandschutz nach DIN 4102

DIN 4102 klassifiziert Baustoffe nach Feuerwiderstand: A1 (nicht brennbar), A2 (nicht brennbar mit organischen Anteilen), B1 (schwer entflammbar), B2 (normal entflammbar), B3 (leicht entflammbar). Im Wohnungsbau sind Trennwände und Decken feuerhemmend (F30–F60) auszuführen. Beim Dachgeschossausbau prüfen wir Brandschutzklappen in Lüftungsleitungen und den Feuerwiderstand der Dachkonstruktion. Wartungsverträge sichern die Funktion von Brandschutzeinrichtungen langfristig.

Bauen im Bestand — Vorsicht Schadstoffe

Bei Gebäuden vor 1990 müssen Sie mit Schadstoffen rechnen: Asbest (bis 1993 in Wellplatten, Klebern, Bodenbelägen), PCB (Fugenmassen bis 1978), Holzschutzmittel (PCP, Lindan). Eine Gefahrstoffuntersuchung vor Sanierungsbeginn ist Pflicht bei Abriss- und Entkernungsarbeiten. Asbest darf nur von zertifizierten Fachbetrieben entfernt werden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kommt zusätzlich die Denkmalschutzbehörde hinzu — Genehmigungen können Monate dauern. Klären Sie das frühzeitig.

Schadensursachen erkennen

Typische Probleme bei Altbausanierung

Symptom Mögliche Ursache Maßnahme
Risse im Mauerwerk Setzung, Schwinden, ungleichmäßige Gründung Rissüberwachung, ggf. Injektion oder Verankerung
Feuchtigkeit an Wänden Fehlende Horizontal sperre, aufsteigende Feuchte Bohrinjektion, Innenabdichtung, Trockenlegung
Schimmelpilz Wärmebrücken, unzureichende Lüftung, Taupunkt Dämmung, Lüftungskonzept, Sanierung befallener Schichten
Setzungsrisse im Putz Materialschwindung, Temperaturschwankung Armierungsgewebe, flexibler Deckputz

Eine fundierte Bestandsanalyse vor Sanierungsbeginn reduziert Überraschungen im weiteren Ablauf. Dabei werden Schäden, Feuchtigkeit und bei Bedarf mögliche Gefahrstoffe dokumentiert, damit die nächsten Schritte auf einem belastbaren Bestand aufbauen.

Planung & Förderung

Was Sie vor der Sanierung klären sollten

Eine gut geplante Sanierung spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Gehen Sie strukturiert vor:

  • Bestandsaufnahme: Was ist vorhanden? Welche Schäden bestehen? Welche Schadstoffe sind möglich?
  • Zieldefinition: Instandsetzung oder energetische Sanierung? Wohnraumgewinnung oder Modernisierung?
  • Förderweg prüfen: aktuelle Bedingungen, Fristen und Nachweise vor Auftrag klären. Zur Förderübersicht →
  • Genehmigungen: Bauen im Bestand ist oft genehmigungsfrei, aber bei Denkmalschutz oder Wohnflächenänderung braucht es einen Bauantrag.
  • Finanzierung: Angebot einholen, Termine mit Fördermittelbescheid abstimmen.
Planung & Prioritäten

Welche Maßnahmen zuerst sinnvoll sind

Die sinnvolle Reihenfolge hängt vom Gebäudebestand, vorhandenen Schäden, Nutzung und dem geplanten Umfang ab. Pauschale Aussagen zu Einsparung oder Amortisation wären ohne Prüfung nicht belastbar.

Besonders prüfenswert sind Komplettsanierungen, bei denen Dachdämmung, Fenstertausch und Fassadendämmung in einem Durchgang geplant werden. Dann sind Schnittstellen klar und eine Energieberatung kann den passenden Förderweg bewerten.

Wichtig ist die Priorisierung: Feuchtigkeit, Undichtigkeiten und sicherheitsrelevante Schäden sollten zuerst beurteilt werden. Danach kann eine Sanierungsreihenfolge entstehen, die Bauablauf und vorhandene Bauteile sinnvoll berücksichtigt.

Häufige Fragen zur Sanierung

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Wann ist eine Sanierung sinnvoll? Müssen Sie ausziehen? Welche Schritte sind vor Auftrag wichtig? Hier finden Sie eine erste Orientierung.

Ob eine energetische Sanierung zum Gebäude und den Zielen passt, lässt sich erst nach Bestandsaufnahme und einer unabhängigen Energieberatung beurteilen. Maßnahmen, Fördermöglichkeiten und die aktuelle Programmlage werden vor Auftrag geprüft.
In der Regel nein. Bei einer Neueindeckung finden die Arbeiten außen statt, die Wohnräume bleiben nutzbar. Nur bei größeren Eingriffen in die Dachkonstruktion oder beim Dachgeschossausbau kann es vorübergehend zu Lärm kommen.
Fördermöglichkeiten sind projekt- und zeitabhängig. Vor Auftrag oder Baubeginn sollten die aktuelle Programmlage, Fristen und erforderlichen Nachweise mit Energieberatung oder Förderstelle geprüft werden. Eine erste Orientierung finden Sie auf unserer Förderseite →.
Das hängt vom Umfang ab: eine Neueindeckung eines Einfamilienhauses dauert etwa ein bis drei Wochen, eine Komplettsanierung mehrere Wochen bis Monate. Den realistischen Zeitplan legen wir vorab im Angebot fest.
Warum Helge Kalies

Ein Sanierer, der alle Gewerke verantwortet

Viele Sanierungen scheitern nicht am Handwerk, sondern an den Schnittstellen — wenn der Dachdecker nicht weiß, was der Fensterbauer macht. Bei uns entfällt das Problem.

Keine Schnittstellen-Probleme

Dach, Fenster, Fassade und Innenausbau aus einem Betrieb. Ansprech- und Übergänge stimmen — ohne Reibungsverluste zwischen mehreren Firmen.

Angebot & Gewährleistung

Verbindlicher Angebot vor Baubeginn, Gewährleistung nach BGB und VOB, dazu saubere Dokumentation und Gewährleistung nach Vertrag.

Ein Ansprechpartner

Vom ersten Telefonat bis zur Schlüsselübergabe sprechen Sie immer mit dem Meister. Keine Callcenter, keine Warteschleifen, keine verantwortungslosen Subunternehmer. Überzeugen Sie sich in unseren Referenzen.

Planen Sie Ihren Umbau?

Ob Dachgeschossausbau, energetische Sanierung oder Badumbau — rufen Sie an oder schreiben Sie mir. Die Beratung ist unverbindlich.

Persönliche Beratung anfragen 05121 8733022